
Wer hat es hergestellt, woraus besteht es, wie lange hält es, und wohin geht es danach? Passt es zu mindestens fünf vorhandenen Teilen oder Räumen? Lässt es sich reparieren, recyceln oder weitergeben? Wenn drei Antworten unklar bleiben, lohnt weiteres Recherchieren, Leihen oder Abwarten, statt vorschnell zu bestellen.

Orientiere dich an glaubwürdigen Zertifizierungen wie GOTS für Textilien, FSC für Holz, OEKO-TEX MADE IN GREEN, EU Ecolabel, Fair Wear Foundation oder Blauer Engel. Prüfe Transparenzberichte, Rückverfolgbarkeit und Reparaturservices. Achte auf Greenwashing-Signale: vage Begriffe ohne Belege, fehlende Kontaktdaten, unrealistische Rabatte, verwirrende Piktogramme oder Scheinlabels.

Bitte um Materialproben, fühle Kanten, ziehe sanft an Nähten, prüfe Pilling mit Klebeband, rieche auf Lösungsmittelreste, achte auf Lichtbeständigkeit. Bei Möbeln teste Stabilität, Austauschbarkeit von Teilen und Pflegefreundlichkeit. Leihe, miete oder probiere Secondhand, bevor du neu kaufst, und notiere Eindrücke schriftlich.